Wie die Krone und die APA berichten, liegt ein neuer Gesetzesentwurf zur Vergabe von Glücksspiellizenzen vor. Allerdings müssen noch die Koalitionspartner von dem Gesetzesentwurf überzeugt werden.
Der Krone-Artikel kann hier in voller Länge nachgelesen werden (Paywall). Die APA-Meldung kann hier nachgelesen werden.
Mit dem Entwurf des neuen Glücksspielgesetzes soll das staatliche Monopol bestehen bleiben, zugleich soll aber der Spielerschutz deutlich gestärkt und illegale Anbieter massiv zurückgedrängt werden. Eine eigene Glücksspielbehörde – angesiedelt beim Finanzministerium – soll künftig die einzige Online-Lizenz vergeben. Somit stehen für die Lotterien die Chancen gut, weiterhin ihr Online-Glücksspiel Win2Day betreiben zu können. Gleichzeitig soll die Anzahl der Automaten und die möglichen Einsätze, Gewinne und Verluste spürbar begrenzt werden – insbesondere für junge Menschen bis 26 Jahre.
Besonders wichtig und positiv zu bewerten ist das Ansinnen, dass Illegale Online-Anbieter durch IP-Blocking und Payment-Blocking effektiv ausgebremst werden sollen.
Über IP-Blocking sollen Webseiten nicht lizenzierter Glücksspielanbieter von österreichischen IP-Adressen aus gar nicht mehr erreichbar sein.
Über Payment-Blocking sollen Zahlungen von österreichischen Konten an diese Anbieter unterbunden werden.
Auch wenn damit die Teilnahme an illegalen Angeboten technisch nicht völlig ausgeschlossen ist, soll Zugang und Geldfluss merklich erschwert werden. Damit würde die Politik ein klares Signal setzen: Der österreichische Markt soll sauberer, transparenter und sicherer werden – mit einem klaren Fokus auf Spielerschutz.