Wie die Presse berichtet, lässt eine aktuelle Entscheidung des Obersten Gerichtshof (OGH) (9 Ob 8/26f) Schadenersatzklage gegen den Geschäftsführer eines maltesischen Onlinecasinos zu.

Die Entscheidung im Überblick

Ein Spieler hatte rund 24.000 Euro bei einem maltesischen Anbieter verloren. Er klagte nicht nur das Unternehmen, sondern auch dessen Geschäftsführer persönlich auf Schadenersatz. Der Fall landete nach Uneinigkeiten der Vorinstanzen beim Obersten Gerichtshof.

Worauf stützt sich der OGH?

Die Entscheidung basiert auf einer engen Verzahnung von europäischem und nationalem Recht:

Warum das Urteil so wichtig ist

Diese Entscheidung ist hochaktuell und verschärft den Druck auf illegale Anbieter massiv. Für Spieler bedeutet es eine zusätzliche Sicherheit: Selbst wenn die Firma im Ausland schwer greifbar ist, rückt die persönliche Haftung der Verantwortlichen in den Fokus.